Aktuelles

Kursabschluss "Lange mobil & sicher zu Hause" in Calau

20 Ehrenamtliche wurden in einem Gemeinschaftsprojekt des ASB OV Lübbenau/Vetschau e.V. und dem AWO Regionalverband Brandenburg Süd e.V. zum Thema "Lange mobil und sicher zu Hause" geschult. Am 29. November bekamen sie im Panoramasaal des AWO Wohnparks "Am kleinen Wald" ihre Urkunden zur erfolgreichen Teilnahme überreicht. Vorher präsentierten sie den Gästen, was sie in den vergangenen vier Tagen gelernt haben. Durch gezielte Bewegungsförderung sollen die Klienten mobil bleiben und ihnen so ein längerer Verbleib im eigenen Zuhause ermöglicht werden. Initiiert wurde der Kurs durch die Akademie 2. Lebenshälfte und die AOK NordOst. DAS MASGF des Landes Brandenburg unterstützt das Programm.

Der GPGV OSL e.V. gratuliert den TeilnehmerInnen zum bestandenen Kurs und wünscht allen viel Freude bei der Anwendung des Erlernten.

"Gemeinsam für ein Alter in Würde"

Die Mitglieder entschieden sich einstimmig für den Claim aus dem Projekt. Zukünftig wird "Gemeinsam für ein Alter in Würde" unser Logo textlich unterstützen. Auch das Logo wurde erneuert und in der Mitgliederversammlung verabschiedet.

 

Außerdem wurden zwei neue Mitglieder in den Vorstand kooptiert. Sylvia Finsterbusch, Geschäftsführerin des Hospiz Friedensberg und Sindy Nähring, Regionalleiterin bei REHAaktiv 2000 werden den Vorstand zukünftig verstärken.

 

Kurs für pflegende Angehörige beendet

Am 5. November ist der Kurs für pflegende Angehörige in Senftenberg beendet worden. Über acht Module haben sich 11 TeilnehmerInnen mit Themen wie Ernährung, Körperpflege, Schmerzen oder rechtliche Fragen auseinandergesetzt. Mitunter ging es in den Veranstaltungen sehr lebhaft zu, es wurde diskutiert und ausgetauscht, kritisch hinterfragt oder manchmal auch einfach nur mal geschimpft.

Das fachliche Wissen wird von regionalen Experten in die Gruppe eingebracht. Der Kurs ist ein gemeinsames Projekt mit dem Pflegestützpunkt OSL und findet in der Regel zweimal jährlich statt.

Mitgliederversammlung des GPGV OSL e.V.

Am 28.11.2018 findet um 13.00 Uhr die Mitgliederversammlung des GPGV OSL e.V. beim DRK in der Senftenberger Schillerstraße statt. Neben allgemeinen organisatorischen Inhalten geht es u. a. um eine Entscheidung für einen eigenen Claim, ein modernisiertes Logo und einen Kurzbericht zum GPGV-Projekt "Gemeinsam für ein Alter in Würde" mit/für drei OSL-Kommunen.

 

Fachthema wird die generalistische Pflegeausbildung sein. Dazu werden wir als Gast Frau Lehmkuhl vom MASGF des Landes Brandenburg begrüßen dürfen. 

 

Bei der Mitgliederversammlung handelt es sich um eine öffentliche Veranstaltung.

Gäste sind herzlich willkommen.

Kurs für pflegende Angehörige beendet

Über sieben Treffen ging es darum, wie man bestmöglich für einen anderen Menschen da ist. Was er an Nahrung braucht, worauf man achten muss, wenn man ihn wäscht, welche Hilfsmittel es gibt, damit der oder die Pflegebedürftige sich von A nach B bewegen kann. Im achten und letzten Modul ging es dann mal um diejenigen, die sich jeden Tag der Aufgabe stellen, für einen anderen Menschen da zu sein und eine große Verantwortung zu übernehmen.

 

Jeder hat seine eigene Geschichte. Der Mann einer Teilnehmerin hat vor einiger Zeit einen Schlaganfall erlitten und befindet sich gerade in der Reha. Bei einer anderen leidet der Partner an Demenz. Bei einigen Teilnehmerinnen sind es sogar mehrere Personen, die zu versorgen sind. Einige sind langsam in die Aufgabe hineingewachsen, bei anderen kam es plötzlich. Besonders präsent war das Schicksal einer Teilnehmerin, die bereits ihre Mutter versorgt und nun auch für ihren Sohn da sein muss, der unerwartet nach einer Operation auf Hilfe angewiesen ist. Sie ließ uns teilhaben an ihrer Hoffnung, dass sich doch noch alles zu Guten wendet aber auch an ihrem Willen, dass was jetzt ansteht zu bewältigen, dem Sohn ein Zuhause zu schaffen, in das er einziehen kann, wenn er aus dem Krankenhaus entlassen wird.

Im letzten Modul bekam alles seinen Raum, Gefühle wie Liebe, Verbundenheit aber auch Wut. Wut darauf, scheinbar mit allem allein dazustehen und auf die Ungerechtigkeit im Leben.

 

Das große "WARUM" steht im Raum. Warum trifft es uns? Warum bekommen wir wenig bis keine Hilfe? Warum gibt es keinen Dank?... Nicht aus der Familie und erst recht nicht vom Staat. Augenscheinlich ist, dass es den meisten in der Runde schwerfällt, ihre eigenen Leistungen anzuerkennen. Um so wichtiger ist es deshalb, so der Appell der Referentin Frau Weiland, Diplom-Psychologin, sich selbst wertzuschätzen und seine eigene Leistung anzuerkennen. Denn nur wer gut für sich selbst sorgt, kann gut für andere sorgen.

An dieser Stelle ein Dank an alle Referenten und Referentinnen für ihre Unterstützung.

Ausstellung "Leben ist Bewegung - Bewegung ist Gesundheit - Gesundheit ist Leben"

Die Ausstellung zum Thema Bewegung wurde anlässlich der Woche Gesundheit und Pflege" am 15.10.2018 vorgestellt. Sie wurde von Schülern der Altenpflegeschule an der CampusSchule  angefertigt und soll zukünftig als Wanderausstellung an verschiedenen Orten im Landkreis zu sehen sein. Im Moment (bis zum 27.10.) ist sie am FamilienCampus LAUSITZ im Schipkauer Ortsteil Klettwitz zu besichtigen.

Ein Gedicht von Martina Setzermann - Auszubildende in der Altenpflege

Bewegung im Körper

 

Schlucken und kau'n, geschieht unbewusst, fast wie im Traum.

Wir nehmen sie gar nicht wahr, dabei ist unsere Verdauung ein großer Star.

Mit viel Bewegung und dazu Kraft, produziert sie auch den Magensaft.

Verdaut unsere Nahrung, macht daraus Brei, unaufhörlich und einwandfrei.

 

Wir alle sind ein Wunder, schauen wir auf unser Herz.

Verleiht es uns das Leben, kann es uns das auch nehmen.

Das Herz ist unser Motor, ohne es läuft nichts,

pumpt es durch jede Vene, unser Blut bis zum Gesicht.

 

Dort oben angekommen, wird viel Sauerstoff aufgenommen.

Gehen, stehen und denken, tut unser Gehirn nun lenken.

Natürlich wissen wir auch, geht manches Wissen verloren,

bis dann mit der Zeit, Neues wird geboren.

 

Links und rechts von unserm Kopf, sitzen nun die Ohren.

Geben sie uns Fähigkeiten, meine ich nicht nur das hören.

Schaut man in das Ohr hinein, wird man sich eins denken.

Diese vielen kleinen Teile, sollen uns das Gleichgewicht schenken.

 

Sehen wir doch nun einmal, eine Etage runter.

Wandelt sie um und nimmt die Lunge auf, Sauerstoff den jeder braucht.

Nehmen wir auf durch den Mund und auch durch die Nase.

Die so wichtigen und benötigten, lebensnotwendigen Gase.

 

Bewegung hier, Bewegung dort, unser Körper leistet täglich Sport.

Macht es uns möglich, zu sein wer wir sind, im Alter und auch damals als Kind.

Zum Abschluss noch ein kleines Wort, sollte man sich gut merken.

Ernährt euch gut und bewegt euch viel, denn Gesundheit ist ein jedermann Ziel.

 

Woche der Gesundheit und Pflege läuft

"Wer rastet, der rostet - Mobil sein und bleiben"

In OSL läuft die Woche der Pflege und Gesundheit. Der GPGV OSL e.V. beteiligt sich an verschiedenen Veranstaltungen oder ist einfach Gast. Manchmal lässt sich das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden, so wie in Großräschen. Dort hatte gestern im wundervollen Kurmärker der Gesundheitstag der Stadt Großräschen stattgefunden, liebevoll vorbereitet und umgesetzt mit engagierten Beteiligten. Der GPGV OSL e.V. hatte einen Stand, der ganz im Sinne der Beweglichkeit aktive Teilnahme einforderte.

 

Die BesucherInnen waren aufgefordert, ihre Zufriedenheit, ihre Ideen und ihre Wünsche zu ihrer Lebenssituation auf bunten Herbstblättern zu notieren und an einen Baum zu dekorieren. Das Ergebnis wird nochmals separat vorgestellt.

 

Ich habe den Tag auch genutzt, um die Rikscha des Vereins "Neue Wege" e.V. auszuprobieren und ein paar Ehrenrunden auf dem Parkplatz zu drehen. Es ist bequem und man fühlt sich sicher. Wer jetzt Mitleid mit dem armen Fahrer hat, dem sei gesagt, dass das Trampeln elektrisch unterstützt ist und er/sie deshalb prima mit dem Passagier schnattern kann. Die Rikscha ist übrigens mobil und kann deshalb in die Gemeinden im Süden des Landkreises geordert werden. Der AWO Regionalverband  Südbrandenburg e.V. verfügt ebenfalls über solch ein Gefährt, so dass auch "Nordlichter" in den Genuss kommen können.

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Auftaktveranstaltung zur Woche der Gesundheit und Pflege

Am 15.10.2018 startete die Woche der Gesundheit und Pflege zum Thema "Wer rastet, der rostet - Mobil sein und bleiben". Der GPGV OSL e.V. dankt seinen Partnern für die Unterstützung an diesem Tag:

  • Zum Thema Kinästhetics Frau Krause, Kinästheticstrainerin, Klinikum Niederlausitz GmbH, die übrigens im November einen Kurs für pflegende Angehörige in der geriatrischen Tagesklinik in Lauchhammer anbieten wird (nähere Informationen folgen). 
  • Frau Maser, DRK Kreisverband Lausitz,  die Bewegungsangebote für Gruppen vorstellte, die in Lauchhammer im Mehrgenerationenhaus angeboten werden.
  • Die Sanitätshäuser RehaAktiv 2000, Orthopädie- und Rehateam Zimmermann und Sanitätshaus und Medizintechnik Kröger, die gemeinsam mit den Schülern der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Klettwitz einen Parcour aufgebaut hatten, der Beeinträchtigungen im Alter simulierte und entsprechende Hilfsmittel vorstellte, die diesen Beeinträchtigungen entgegen wirkten. 

3. Fachtag des Kompetenzzentrums Demenz für das Land Brandenburg

Am 27.09.2018 fand im Hoffbauer-Tagungshaus in Potsdam-Hermannswerder der 3. Fachtag des Kompetenzzentrums Demenz unter dem Motto "Gutes Leben für Menschen mit Demenz im Quartier" statt - siehe Programm. Verbundkoordinatorin Cornelia Wagner und Projektmitarbeiter Ringo Jünigk stellten einerseits die Arbeit des GPGV OSL e. V. und andererseits das Ziel der Studie "Gemeinsam für ein Alter in Würde" vor - siehe Präsentation.

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Programm
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Präsentation
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Drei OSL-Pilotkommunen für Projekt "Gemeinsam für ein Alter in Würde" gefunden

 

Schipkau, 05.09.2018: Nach einer intensiven Einarbeitungszeit in das Thema Pflegebedürftigkeit und auf der Suche nach drei von elf Pilotkommunen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz konnte Ringo Jünigk (Foto) als temporärer Projektmitarbeiter des GPGV-OSL e. V. die drei gesuchten OSL-Kommunen für die Studie „Gemeinsam für ein Alter in Würde“ gewinnen. Die Städte Lübbenau, Vetschau und Großräschen erklärten sich bereit, bei der Erfassung bestehender Angebote und auch zukünftiger Bedarfe mitzuwirken und mit ihren kompetenten Mitarbeiter*innen als unterstützende Ansprechpartner zu fungieren.

 

Welches Ziel verfolgt das Projekt „Gemeinsam für ein Alter in Würde“?

 

Ein hilfebedürftiger Mensch, egal ob jung oder alt, behindert oder nicht behindert, möchte in der Regel, dass er viele unterschiedliche Hilfeleistungen aus einer Hand erhält. Das Betreuungsangebot für Menschen, deren Alltagskompetenz eingeschränkt ist, soll nachhaltig ausgebaut werden. Deshalb fördern die Pflegekassen den Auf- und Ausbau von anerkannten niedrigschwelligen Betreuungsangeboten.

 

Projektziel ist es, die bestehenden regionalen Hilfsangebote zu erfassen, besser miteinander zu vernetzen und die möglichst passgenauen Hilfen für Betroffene und deren Angehörige kommunal anzubieten und fachlich leichter zugänglich zu gestalten. 

 

Mit welcher konkreten Aufgabe wurde Herr Jünigk als GPGV-Projektmitarbeiter betraut?

 

Herr Jünigk soll bis Ende des Jahres 2018 für drei Kommunen Grundsteine für eine Vermittlungsstelle für betreuende und pflegende Angehörige legen, welche ab 2019 die Vielfalt unterschiedlicher Entlastungs- und Unterstützungsangebote sichert und das vorhandene und weiter zu entwickelnde regionale Netzwerk ausbaut. Mit Unterstützung von ehrenamtlichen Helfer*innen sollen in den kommenden Jahren letztlich Entlastungsangebote für versorgende und pflegende Angehörige bzw. Bezugspersonen regional und schnell vermittelt werden können.

 

Was hat die jeweilige Pilotkommune davon?

 

Der personelle Aufwand der jeweiligen Kommune wird so gering wie möglich gehalten. Den drei Städten entstehen keine Kosten.

Am Ende des Jahres erhalten die Verwaltungen eine Übersicht all ihrer kommunalen Hilfsangebote von A wie Apotheke bis Z wie Zahnarzt - nebst Bedarfsanalyse. Dieser „Angebotskatalog“ wird voraussichtlich weit über den Status Quo bisher erhobener „Sozialer Daten“ hinausgehen bzw. diesen sinnvoll wie zielführend ergänzen.

 

Herr Ringo Jünigk, Projektmitarbeiter des GPGV OSL e. V., steht Ihnen bei Nachfragen gern unter 0176 622 963 69 zur Verfügung.

 

In diesem Sinne: Gemeinsam für ein Alter in Würde.

 

 

 

Countdown läuft für das Therapiesymposium "Der bettlägerige Patient"

Am 22. September findet ab 09.30 Uhr das Therapiesymposium 2018 zum Thema "Der bettlägerige Patient" statt. Am FamilienCampus Lausitz werden sich therapeutische Professionen mit Pflegekräften rund um das Thema austauschen. Ziel ist es, zum jeweiligen Thema eine Verständigung zur Optimierung der gemeinsamen Anstrengungen für den jeweiligen zu betreuenden Menschen zu bekommen. Wir freuen uns über die Anmeldungen. Einen besonderen Dank sende ich an dieser Stelle an die Mitglieder der vorbereitenden Arbeitsgruppe und die ReferentInnen, die uns an diesem Tag unterstützen.

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Kurs für pflegende Angehörige gestartet

Der Kurs für Angehörige pflegebedürftiger Menschen ist wieder gestartet. Als eine Idee, die mit und aus dem Pflegestützpunkt OSL entstanden ist, etabliert er sich weiter in der Region. 11 TeilnehmerInnen werden sich im Herbst an insgesamt 8 Terminen mit unterschiedlichsten Fragen wie Ernährung, Körperpflege, Hilfsmittel und Bewegungsabläufe auseinandersetzen. Der Kurs findet im DRK Bildungszentrum in Senftenberg statt.

Bei diesem Angebot handelt es sich um einen allgemeinen Pflegekurs ohne besonderen Schwerpunkt. Es ist uns dabei immer wichtig, darauf zu verweisen, dass es weitere spezielle Angebote für bestimmte Themen gibt. So laufen aktuell Spezialkurse zum Thema Demenz in Lauchhammer und in Großräschen und es wird am 08. Oktober ein weiterer in Senftenberg starten (Neue Wege e.V.) Außerdem werden Kinästhetics-Kurse angeboten, die sogar 21 Stunden Umfang haben. Diese setzen sich mit dem Thema Bewegung in der Pflege auseinander. Alle diese Kurse werden durch Pflegekassen finanziert.
Ich danke auch hier wieder allen, die uns mit unserem Kurs durch Räumlichkeiten aber auch durch ihre Zeit und Wissen unterstützen. Es ist immer wieder schön, mit unseren ReferentInnen zusammenzuarbeiten, die mittlerweile ein fester Stamm geworden sind. 

Treffen der Leiter der stationären Einrichtungen

Am Donnerstag, 23.08.2018, treffen sich um 13.00 Uhr die Leiter der stationären Einrichtungen zum Informationsaustausch. Eingeladen wird dieses Mal von unserem Partner ProCurand Seniorenresidenz Senftenberg, Seeadlerstr. 10, 01968 Senftenberg.

Neue Wege e.V. mit neuem Angebot: Rikscha-Taxi ab sofort in Senftenberg

Sie überlegen, was Sie Ihren Eltern zum Hochzeitstag schenken sollen? Wie wäre es mit einer Kutschfahrt? Das Ross ist aus Metall und der Motor hat ein großes Herz und äußerst gesunde Waden.

Eine Rikscha, so wie man Sie aus Indien kennt, wird in den kommenden Wochen sicherlich für einige Hingucker sorgen. Angst muss keiner haben, die ehrenamtlichen HelferInnen an den Pedalen sorgen sich gut um die Passagiere und auch für Anschnallgurte ist gesorgt.

 

Ob Wochenmarkt oder eine Runde am See - Das neue Angebot des Vereins "Neue Wege" e.V. bietet Mobilität in einer neuen Form. Gebucht kann es komplikationslos werden unter folgender Telefonnummer: 03573-658136. Frau Bartilla und Herr Ritter organisieren  für Sie gern diese Fahrten in Senftenberg und Umgebung. Genaueres erfahren Sie unter benannter Telefonnummer.

 

Ein ganz herzlicher Dank gilt den Initiatoren vom Verein "Neue Wege" e.V, den strampelnden HelferInnen und natürlich den Förderern des Projektes im Modellvorhaben "Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen"

 

Tag der offenen Tür im Hospiz Friedensberg, in Lauchhammer

Am 07. Juli 2018 sind Sie herzlichst eingeladen, sich einen eigenen Eindruck von der wunderbaren Einrichtung in Lauchhammer zu verschaffen. Von 13 bis 17 Uhr gibt es ein Rahmenprogramm mit Vorträgen, Kunstauktionen, Führungen und vielem mehr. Näheres erfahren sie auf dem Flyer, den Sie im Nachgang herunterladen können.

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„Urlaub für Menschen mit Demenz und deren Angehörige“ vom 18.06. bis 24.06.2018

Ein gemeinsamer Urlaub ist für Familien mit einem demenzerkrankten Angehörigen kaum vorstellbar. Selbst wenn die Reise an sich noch möglich wäre, so lassen allein die Gedanken an den Pflegeaufwand in einem ungewohnten Umfeld den Glauben an Erholung erlöschen.

Aus diesem Grund bieten die ASB Sozialstation Vetschau und das AWO „Calauer Mitte“ Beratungsbüro wieder einen „Urlaub für Menschen mit Demenz und deren Angehörige“ an. Vom 18.06. bis zum 24.06.2018 geht es nach Dahme/Mark. Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen erhalten mit diesem Angebot die Möglichkeit zur Regeneration, Erholung und Entspannung. Pflegende Angehörige werden vom Pflegealltag entlastet und können zusätzlich Beratung erhalten, Erfahrungen austauschen und an Fortbildungen teilnehmen. In der Umgebung runden Ausflugsmöglichkeiten den Urlaub ab. Ausgebildete Pflege-und Betreuungskräfte stellen die Betreuung und die pflegerische Unterstützung sicher. Für die sieben Tage inklusive Vollverpflegung und Programmteile sind 350,00 € pro Person zu zahlen. Die Aufwendungen für die pflegerische Versorgung werden zusätzlich abgerechnet und können so im Rahmen der Verhinderungspflege von der zuständigen Pflegekasse erstattet werden.

Detaillierte Informationen zum Angebot erhalten Sie sehr gern beim Veranstalter:

Ansprechpartnerin in der AWO „Calauer Mitte“: Frau A. Richter, 03541-87168-22 oder 0152/54503482

Ansprechpartnerin in der ASB Sozialstation Vetschau: Frau U. Richter, 035433 – 78424 oder 0151/11359114


Leitbild in der Mitgliederversammlung ausgegeben

In der ersten Mitgliederversammlung wurden in einem würdigen Rahmen die Leitlinien des GPGV OSL e.V. ausgereicht. Das Leitbild bildet ab, wie unsere Partner ihre Zusammenarbeit verstehen - in Konsequenz immer im Sinne der zu versorgenden Menschen


Die Therapeuten treffen sich

am 18.05.2018, um 14.00 Uhr zum Austausch. Das Treffen findet am FamilienCampus Lausitz, Am FamilienCampus 1, 01998 Klettwitz statt. Herzlich eingeladen sind Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten aus dem ambulanten, stationären und klinischem Bereich.

 

 


Der Hospizdienst OSL e.V. trödelt... und Sie unterstützen mit Ihrem Kauf phantastische Arbeit


Die neue Ausbildung in der Pflege gemeinsam gestalten - Umsetzung des Pflegeberufereformgesetzes

Infobox:

In Brandenburg gibt es derzeit 18 staatlich anerkannte Altenpflegeschulen mit einer Ausbildungskapazität von insgesamt rund 2.500 Plätzen. Außerdem gibt es 17 staatlich anerkannte Gesundheits- und Krankenpflegeschulen sowie drei staatlich anerkannte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeschulen mit einer Gesamtausbildungskapazität von rund 2.200 Plätzen. Im Jahr 2016 gab es in Brandenburg insgesamt 3.578 Schülerinnen und Schüler in einer Pflegeausbildung, davon 1.674 im Bereich der Altenpflege, 1.802 in der Krankenpflege und 102 in der Kinderkrankenpflege.

Quelle: MASGF Brandenburg

Geplante Netzwerkveranstaltungen zur Reform der Pflegeberufe in Brandenburg:
03. September 2018, 13-16 Uhr in Potsdam

06. September 2018, 13-16 Uhr, in Cottbus

11. September 2018, 13-16 Uhr in Eberswalde

13. September 2018, 13-16 Uhr, in Frankfurt (Oder)

20. September 2018, 13-16 Uhr in Neuruppin


Neugestaltung der Pflegeausbildung in Deutschland
Brandenburg gestaltet Fachdialog – viele offene Fragen bleiben

 

 

Ab dem Jahr 2020 wird es in der Pflege nur noch eine generalistische Ausbildung mit dem Abschluss „Pflegefachmann“ oder „Pflegefachfrau“ geben. Die bisherigen Abschlüsse in der Kinderkrankenpflege und in der Altenpflege soll es dann als Vertiefungsmöglichkeiten optional für das dritte Ausbildungsjahr geben. Dann werden die jeweiligen alten Berufsbezeichnungen erworben. Ein Unterschied wird sein, dass der allgemeine Abschluss automatisch EU-weit anerkannt sein wird, während die jeweiligen Abschlüsse in der Vertiefung einer individuellen Prüfung auf EU-weite Anerkennung benötigen. Die Umsetzung des Bundesgesetzes liegt in der Verantwortung der Länder. Am 10. April lud das MASGF Brandenburg im Rahmen des Projektes „Reform der Pflegeberufe – Transfer und Vernetzung“ mit dem Projektträger ArbeitGestalten zu einer Auftaktveranstaltung für die Gestaltungsphase für die Umsetzung des Gesetzes in Brandenburg ein. Hinderlich ist hierbei allerdings, dass die bundesrechtlichen Verordnungen noch nicht vollständig vorliegen (die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung im Entwurf existiert im Entwurf, die Finanzierungsverordnung fehlt noch ganz).

Sozial- und Gesundheitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt bestätigte in ihrem Grußwort den rasant wachsenden Bedarf an gut ausgebildeten Pflegekräften. Für sie ist die Reform der Ausbildung ein wichtiger Schritt, um den Beruf attraktiver zu machen. Sie erkennt allerdings auch, dass das Zusammenführen zweier unterschiedlicher Ausbildungssysteme der bisherigen Kranken- bzw. Altenpflege schwierig wird. „Das kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten konstruktiv an diesem Prozess mitarbeiten!“, so ihr Aufruf. Ziel ist, zukünftig eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige Pflegeausbildung im Land Brandenburg anzubieten.

Thomas Barta, Leiter der Abteilung Gesundheit im MASGF und Michael Ranft, Leiter der Abteilung Frauen, Soziales, Familie und Integration im MASGF brachten die TeilnehmerInnen des Fachdialoges in einem offenen Gespräch auf dem aktuellen Stand der Umsetzung des Pflegeberufereformgesetzes in Brandenburg.
Dabei sind noch viele Fragen offen. So z.B. wer zukünftig ausbilden soll. Die Pflegestruktur ist mitunter kleinteilig, deshalb sollte entschieden sein, welche Voraussetzungen ein Ausbildungsbetrieb erfüllen muss. Die Praxisanleiter gelten als weitere Schlüsselfiguren für eine erfolgreiche Ausbildung. Über ihre Qualifikationsanforderung muss ebenso geredet werden, wie über die Rahmenbedingungen, unter denen eine Anleitung stattfinden soll – so wurde in der Diskussion in den Raum gestellt, ob sich nicht eine hauptamtliche Verantwortliche für die Fragen der Ausbildung die von der Dienstplangestaltung für die Azubis bis hin zur Kenntnisvermittlung verantwortlich sein sollte. Doch zumindest soll ausreichend Zeit für die Anleitungen zur Verfügung stehen. Herr Barta resümierte, dass sich die Kliniken der neuen Ausbildung gegenüber grundsätzlich offen gezeigt haben. Die Schnittstellen haben sich verschoben. Die PatientInnen in der heutigen Zeit sind häufig fortgeschrittenen Alters und bringen durch die multimorbide und chronische Erkrankungen Anforderungen mit, die bisher die Altenpflegeausbildung abgebildet hat. Andererseits haben sich durch kürzere Verweildauern behandlungspflegerische Anforderungen in den außerklinischen Bereich verschoben und müssen auch dort qualitätsgerecht erbracht werden können. Kritisch wird gesehen, dass die Umsetzung von Ausbildungsbestandteilen nicht final durchdacht ist, wie z.B. der Einsatz in der Kinderkrankenpflege. Die vorhandenen pädiatrischen Kliniken wären aus heutiger Sicht mit der Sicherstellung der Ausbildungsteile überfordert – alternative Einsatzorte sollten also geprüft werden. In der Diskussion wurden z.B. Kinderarztpraxen oder Einrichtungen der Behindertenhilfe vorgeschlagen. Außerdem sollten die Bedingungen für die Pflege neu betrachtet werden, dazu zählen die Arbeitsbedingungen, die Entlohnung aber auch die Loslösung der Pflegekosten aus der DRG-Vergütung.

In Brandenburg soll das LASV die Finanzierung der Pflegeausbildung verantworten, die entsprechende Struktur wird jetzt schon aufgebaut. Zukünftig soll es so sein, dass alle Institutionen, in denen Pflege stattfindet, in einen Topf einzahlen, aus dem dann die Pflege finanziert werden soll. Hierbei sind jedoch innerhalb der Veranstaltung die meisten Fragen offen geblieben. So werden z.B. nicht alle Einrichtungen zur Finanzierung der Ausbildung herangezogen, die zukünftig die Fachkräfte abschöpfen, beispielhaft wurden Rehaeinrichtungen oder Arztpraxen benannt. Die zukünftige Höhe der Ausbildungsvergütung wurde angesprochen, die sich im Moment doch erheblich zwischen Azubis in der Kranken- und in der Altenpflege unterscheiden. Außerdem war die Frage, wie die Kosten, die die Einrichtungen erbracht werden sollen, verhandelt werden – pauschal oder individuell, was ist mit einer Fehlfinanzierung bei Schulen, wenn die Plätze nicht ausgeschöpft werden oder auch im Hochschulbereich, wo völlig ungeklärt ist, wie die Praxisanleitung in der Praxis ausgestaltet und finanziert werden soll? Denn mit der Reform wird außerdem eine Pflegeausbildung an Hochschulen eingeführt. Auch das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit soll für die Ausbildung Verantwortung tragen. Das geplante Konstrukt muss allerdings noch vom Kabinett verabschiedet werden.

Herr Leuxner, vom Referat 305 des BM für Gesundheit hat den Arbeitsstand auf Bundesebene dargestellt. Er verwies auch noch einmal auf die verschiedenen Stellen, die eingerichtet werden, um die Implementierung der Ausbildung zu befördern. Wie z.B. die BAFZA, die vor Ort beraten soll oder das Bundesinstitut für berufliche Bildung.

Was im Moment überhaupt nicht geregelt ist, dass ist die Ausbildung der PflegehelferInnen. Hier sieht das Bundesministerium die Verantwortung bei den Ländern.

 

 


Fortbildungen


02. Mai bis 20. Juni 2018
Kurs für pflegende Angehörige startet in Lübbenau

Der Pflegestützpunkt OSL bietet im Frühjahr in Lübbenau/Spreewald einen neuen Pflegekurs an. Dieser richtet sich sowohl an pflegende Angehörige als auch an Interessenten, für die das Thema Pflege in Zukunft relevant werden könnte.

Der Kurs beginnt am Mittwoch, dem 2. Mai 2018 um 15.30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Haus der Harmonie in der Straße der Jugend 34. Insgesamt dauert der Kurs acht Wochen und endet am 20. Juni. Zwei Stunden sollten pro Termin eingeplant werden. Während des Kurses sprechen regionale Experten zu Themen wie Körperpflege, Bewegung in der Pflege, Ernährung, Schmerzen, greifen rechtliche Aspekte auf und beantworten Fragen. Die Kosten für die Teilnahme trägt die jeweilige Pflegeversicherung.

Anmeldungen werden telefonisch von den Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes entgegengenommen: (03573) 36 33 45. Sie erteilen zudem gern weitere Auskünfte zum Kurs und beantworten Fragen.

 

Verbundangebote


Mitgliederversammlung

am 25.04.2018, um 13.00 Uhr, am FamilienCampus Lausitz,