Aktuelles


Termine des GPGV OSL e.V.

Wann, was, wo und wer?

Das alles finden Sie in unserem Kalender


Sektor Heil- und Hilfsmittelversorger plant neues Therapiesymposium

Vergangenen Freitag trafen sich die Heil- und Hilfsmittelversorger des GPGV OSL e.V. zum Austausch. Schwerpunkt bildete dieses Mal die Frage, ob ein weiteres Therapiesymposium vorbereitet werden soll und ggf. zu welchem Thema.

 

Aus den Gesprächen rund um den Alltag der verschiedenen Teilnehmenden kristallisierte sich schnell heraus, dass weiterhin Wissenslücken zwischen klinischem und außerklinischem Bereich bestehen. Da lag es nahe, genau daraus den Inhalt des nächsten Symposiums zu konzipieren.

Die Veranstaltung wird voraussichtlich im März 2025 stattfinden und sich an regional tätige Therapeut*innen, Pflegende, Ärzte sowie Hilfsmittelversorger richten.

 

Das nächste Treffen der Heil- und Hilfsmittelversorger wird voraussichtlich am 31. Mai 2024, um 14.00 Uhr in den Sana Klinken Niederlausitz sein. 

"Sich Fortbilden" - Übersicht aller Angebote verfügbar

Bitte schauen Sie unter dem entsprechenden Register nach - die Buchung erfolgt direkt über die jeweiligen Anbieter.

Neu hinzu gekommen ist ein Angebot von Orthopädie- und Rehateam Zimmermann aus Cottbus.

Vorstand verständigt sich in erster Sitzung zu Terminen und Arbeitsplan für 2024

Die Terminliste mit den wichtigsten Terminen zu den Mitgliederversammlungen, Vorstandssitzungen und Sitzungen der Revisionskommission wurden beschlossen und sind u.a. im oben verlinkten Kalender zu finden.

Gleichzeitig hat sich der Vorstand dazu verständigt, den Mitgliedern für die beiden Mitgliederversammlungen folgende Fachthemen vorzuschlagen:

 Zum ersten Termin am 12. 06.2024 soll das Fachthema „Zu psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter“ in den Mittelpunkt gestellt werden. Zum zweiten Termin im November soll das Thema „Zur gesundheitlichen Situation von professionellen Pflegekräften und deren Unterstützung“ lauten.

Weitere wichtige Inhalte in 2024 soll die Arbeit in den laufenden Projekten sein.

So ist seit dem Dezember 2023 ein wichtiger Schwerpunkt die Arbeit an einem Konzept zur Strukturierten Durchführung von Praktika in der Pflege zur Gewinnung zukünftiger Pflegekräfte. Einen weiteren Schwerpunkt wird der weitere Aufbau des Angebots lokaler Fallkonferenzen in den Kommunen des Landkreises sein sowie die weitere inhaltliche Ausgestaltung der Seite des Seniorenkompasses OSL.

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Gemeinsame Vorstandssitzung mit dem GPV Cb-SpN e.V.

Gestern am 24.01.2024 fand die erste gemeinsame Vorstandssitzung der beiden Verbünde im Süden Brandenburgs seit Ausbruch der Pandemie statt.

Die gemeinsame Historie aus der gemeinsamen Zeit im Rahmen des Bundesmodellprojektes "Altenhilfestrukturen der Zukunft" wurden diese beiden Verbünde zwischen 2000 und 2003 aufgebaut und konnten nun gemeinsam auf ihre Entwicklung, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zurückblicken.

Zielstellung war es bei dieser Sitzung zunächst die neuen Vorstandsmitglieder (zwischenzeitlich wurden in beiden Verbünden neue Vorstände bestimmt) über die Strukturen und Arbeitsinhalte der beiden Vereine zu informieren und im zweiten Schritt gemeinsame Interessen und Ziele herauszuarbeiten. 

Einrichtungsleitertreffen der stationären Pflegeeinrichtungen am 30.01.2024

Am 30.01. um 14 Uhr treffen sich die Einrichtungsleiter zu Ihrer ersten Runde im Jahr 2024.

Tagesordnung:

1. Auswertung des Netzwerktreffens am 11.1.2024 beim Landkreis

2. Krisenmanagement

3. aktuelle Personalsituation in den Einrichtungen

3.1. Austausch über die Situation in den Einrichtungen

3.2. Aktuelles zur generalistischen Pflegeausbildung

3.3. Praktikantenkompasse

3.4. Diskussion zu den Gründen für die vielen Ausbildungsabbrüche

4. Sonstiges

Das Treffen findet im DRK Bildungszentrum Lausitz, in der Schillerstr. 30, 01968 Senftenberg statt. Wir freuen uns über Anmeldungen

1. Lausitzer Gesundheitskonferenz mit dem Thema "Lausitzer Versorgung im Wandel"

Das Bündnis Com(m) 2020 plant die 1. Lausitzer Gesundheitskonferenz wird am 07. März 2024 als Tagesveranstaltung im Startblock B2 in Cottbus. Neben Impulsvorträgen sind auch diverse Themenworkshops zu unterschiedlichen Schwerpunkten geplant.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir die Gesundheitsversorgung in unserer Region neu denken – technologisch, digital, innovativ und strukturell. Begegnen wir dem Strukturwandel in gemeinsamer Hand.

 

Im Februar gibt es mehr Informationen  zum Inhalt der Veranstaltung.

Der GPGV OSL e.V. wird vor Ort sein und sein Projekt im Rahmen eines kleinen Standes vorstellen.

Besinnlicher Start ins Projekt "„Strukturierte Durchführung von Praktika in der Pflege zur Gewinnung zukünftiger Pflegekräfte“

Seit dem ersten Dezember arbeiten wir daran, im Landkreis OSL gut strukturierte Praktika zur Berufsorientierung in der Pflege anbieten zu können. Zum einen geht es darum, dass die Praktika inhaltlich ansprechend gestaltet und umgesetzt werden. Zum Anderen wollen wir eine strukturierte Zusammenarbeit mit den Schulen an sich in unserer Region. Da geht es zum Beispiel darum, dass die Schulen Informationen dazu bekommen, welche Einrichtung welches Angebot vorhält - von der Beteiligung am Zukunftstag über die Ermöglichung von Praktika bis hin zum Angebot des Praxislernens. In den nächsten drei Jahren erhalten wir als Bündnis COM(M) 2020-Partner hierfür Fördermittel vom Bundesforschungsministerium  aus dem Strukturfond WIR! - Wandel durch Innovationen in der Region.

Schon vor dem Projekt wurde gute Vorarbeit geleistet. Unterstützt vom Landesministerium MSGIV konnten wir in Einzelprojekten am Praktikantenkompass und der dazugehörenden Tafel arbeiten sowie dazu gehörende Erklär-Filme produzieren.

Mitglieder tagten  - thematischer Schwerpunkt war die Fachkräftesituation in den Einrichtungen

Am 28. November waren wir zu Gast im Stammhaus des Teams der Medizintechnik & Sanitätshaus Kröger und konnten Dank der wunderbaren Führung von Herrn Schumann gleich ganz praktische Eindrücke vom vielseitigen Leistungsangebot des Unternehmens bekommen. Herr Schumann zeigte auf, dass das Unternehmen aktiv in Ausbildung investiert aber gerade im therapeutischen Leistungsbereich gern mehr Mitarbeiter*innen hätte.

Unser Gast Herr Dr. Carsten Kampe von der Wirtschaftsförderung Brandenburg vertiefte dieses Thema  hinsichtlich der Pflege zum Schwerpunkt Fachkräftemangel und hatte eine interessante Präsentation zu aktuelle Herausforderungen und möglichen Lösungsansätzen in der Brandenburger Langzeitpflege. Die nachfolgende Diskussion mündete im Kernproblem, dass Theorie und Praxis oftmals schwer zusammengehen. So wurde Bezug genommen auf das neue Personalbemessungsverfahren, welches auf einen Personalmix mit unterschiedlichen Qualifikationsstufen fußt. In OSL und in Brandenburg ist jedoch die Herausforderung, dass die Pflegeassistenten, die in diesem Personalmix eine hohe Bedeutung haben, bei weitem nicht in dem Maße verfügbar sind und auch die Regelung ihrer Ausbildung noch in Brandenburg eine Weile auf sich warten lassen wird, so dass die Einrichtungen bei schon angespannter Personaldecke dazu übergehen, ihre Pflegehilfskräfte auf das Niveau der Pflegeassistenz qualifizieren zu lassen.

Nach dem Pflegekurs ist vor dem Pflegekurs

Mit dem Thema Ernährung ist der Senftenberger Kurs für pflegende Angehörige zu Ende gegangen. Als Dankeschön an die Veranstaltenden - Der GPGV OSL e.V. gemeinsam mit dem Pflegestützpunkt OSL - gab es von den 8 Teilnehmenden ein Alpenveilchen, was nun gehegt und gepflegt wird.

Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen für die Kurse für pflegende Angehörige im Jahr 2024. Ab dem 28. Februar soll es in Senftenberg weitergehen. In 9 Modulen werden verschiedenste Themen rund um die Pflege bearbeitet - immer mit dabei ist ein Ansprechpartner des Pflegestützpunktes, so dass dann auch gleich besprochen werden kann, wie diese Inhalte in der Häuslichkeit organisiert werden können.

Im Herbst soll es dann ab dem 4. September in Lübbenau weitergehen.

Der GPGV OSL e.V. hat aber nicht nur diesen Kurs im Blick. Gemeinsam mit verschiedenen Trägern hatte sich eine Runde im Mehrgenerationenhaus Lauchhammer getroffen, um gemeinsam zu überlegen, wie man mit vereinten Kräften auch einen "Hilfe zum Helfen"-Kurs im Süden des Landkreises anbieten kann. Dieser Kurs richtet sich ausdrücklich an Angehörige von Menschen mit Demenz, die bei ihrer Aufgabe noch einmal vor besonderen Herausforderungen stehen. Fachliches Input rund um organisatorische und inhaltliche Grundlagen für einen solchen Kurs hatte hierfür Frau Senftleben vom Kompetenzzentrum Demenz eingebracht. Jetzt ist es an der Gruppe, sich für das Jahr 2024 auf den Weg zu machen, um im Laufe des Jahres einen solchen Kurs auf den Weg zu bringen.

 

Woche der Gesundheit und Pflege zum Thema Sinne

Der GPGV OSL e.V. war in der Woche vom 09. Oktober im Landkreis unterwegs. Zur Auftaktveranstaltung am Montag fanden im großen Sitzungssaal des Landkreises  Workshops rund um die Themen Hör- und Sehbehinderungen statt, Aussteller boten unter anderem kostenlose Hör- und Sehtests an. Auch wir waren mit einem Stand dabei und haben unter anderem auf unsere aktuell laufenden Fallkonferenzen aufmerksam gemacht, mit denen wir gerade in verschiedenen Kommunen des Landkreises unterwegs sind.

In der Woche der Gesundheit und Pflege waren wir außerdem am Mittwoch im Großräschener Kurmärker und am Donnerstag im Schwarzheider Pflegeheim mit dem Stand präsent. 

Die Welt steht Kopf bis zum 21. September in Lübbenau

Das Rathaus der Stadt Lübbenau im Spreewald steht Kopf. Anlässlich des Welt-Alzheimertages filmt der GPGV OSL e.V. zusammen mit Pixa-Factory Menschen in unserem Landkreis, die sich trauen, die Perspektive zu wechseln und die Welt mal andersrum zu sehen und zu begreifen: Sie ist nicht falsch nur eben anders.

Die Orientierung funktioniert hoffentlich wieder, wenn es kommende Woche Donnerstag am 21. September anlässlich des Weltalzheimertages im Regine-Hildebrand-Haus heißt:

14.00 Uhr - Eröffnung mit einem Grußwort von Bürgermeister Helmut Wenzel

14.30 Uhr - Vortrag und Fragerunde der Alzheimergesellschaft Brandenburg e. V.

15.00 Uhr - Flanieren über den „Pflege-Infomarkt“ bei Kaffee und Kuchen

15.45 Uhr - Vortrag „Demenz & Unterstützung pflegender Angehöriger“

16.30 Uhr - GPGV OSL stellt das „Alles steht Kopf“ Projekt vor

17.00 Uhr - Abschluss 

Wir freuen uns darauf, Sie nächste Woche in der Thomas-Müntzer-Str. 11 zu treffen. Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltung der AWO Demenzberatung in Lübbenau. 

Treffen der Einrichtungsleiter der stationären Pflegeeinrichtungen

Am 21. August trafen sich die Einrichtungsleiter der stationären Einrichtungen zum Erfahrungsaustausch. Gastgeber war an diesem Tag das AWO Seniorenzentrum in Calau. Auf der Tagesordnung standen verschiedene Themen. Zum einen wurde zum aktuellen Stand der Konzeptarbeit zum Notfallmanagement geredet - zum einen, wie die einzelnen Einrichtungen das Thema angehen, wo sie gerade stehen und welche Herausforderungen sie dabei wahrnehmen. Zum Anderen wurde darüber gesprochen, inwieweit der GPGV OSL e.V. seine Aufgabe der Schaffung einer Arbeitsstruktur nachgekommen ist. (Hierzu findet alle vier Wochen eine Videokonferenz statt und es existiert eine Cloud mit einer Informationssammlung) Ein weiteres Thema war der aktuelle Stand der ärztlichen Versorgung in den Einrichtung, wobei die anwesenden Einrichtungen mitteilen konnten, dass sich die Situation aktuell in den Einrichtungen wieder entspannt hat. Trotzdem sollte man das Thema nicht aus den Augen verlieren. Das dritte Thema auf der Agenda war das neue Personalbemessungssystem in der Pflege. Die Einrichtungen haben sich dabei zwar schon beschäftigt, sind dazu aber noch nicht in die Tiefe gegangen, unter anderem auch, weil noch weitere gesetzliche Spezifikationen ausstehen.

Unter dem Thema "Sonstiges" kam dann noch auf den Tisch, dass die Einrichtungen nach Corona unter anderem wieder durch die Untere Bauaufsicht des Landkreises geprüft werden. Besonderer Fokus ist dabei, dass sämtliche Risiken bei Bränden ausgeschlossen werden sollen. Dabei werden stationäre Pflegeeinrichtungen wie Krankenhäuser behandelt. Anderes als in diesen Einrichtungen steht bei Pflegeheimen allerdings das Wohnen und Leben vor Ort im Mittelpunkt. Die Einrichtungen verstehen sich als Ort der Begegnung, als Zuhause, in dem man schöne Stunden in wohnlicher Atmosphäre und mit Austausch verbringen will. Diese beiden Aspekte - Brandschutz und Behaglichkeit - sind im Alltag mitunter nicht leicht zu vereinbaren. Und so ringen die Einrichtungen um die einladende Gestaltung der Räumlichkeiten bei gleichzeitiger Sorge um die Sicherheit der Bewohner*innen.  

GPGV-Partner veröffentlicht Broschüre zur Empfehlung von Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln

Heute war im GPGV OSL e.V. Bescherung.

Wir haben eine tolle Broschüre bekommen, die für Pflegefachkräfte Informationen rund um die Empfehlung von Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln gut zusammenfasst.

Schritt für Schritt werden die Pflegefachkräfte durch das Antragsverfahren geleitet. Praktischerweise ist auch gleich ein Verzeichnis der Pflegehilfsmittel angeheftet, bei dem farblich unterlegt die einzelnen Produktgruppen von Bade- und Duschhilfen bis zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel mit Indikation, Beschreibung und Zweck dargestellt werden.

Diese Broschüre werden wir innerhalb des GPGV OSL e.V. weiter vorstellen und kann eine gute Arbeitshilfe für Pflegefachkräfte sein.

Hintergrund: Pflegefachkräfte dürfen im Rahmen ihrer Tätigkeit im ambulanten Bereich seit 2022 Hilfsmittel empfehlen, um Pflegebedürftigen den Zugang zu notwendigen Hilfsmitteln zu erleichtern. Eine ärztliche Anordnung ist dann nicht mehr notwendig.

Zielgeraden für den Ortrander Seniorenkompass

Mit den Daten der letzten Kommune - dem Amt Ortrand ist unser Seniorenkompass-Ensemble komplett. Unter Seniorenkompass-osl.de sind die Informationen schon jetzt für Sie verfügbar. Auf unserer Homepage finden Sie das Inlet der Ordner aller Kommunen als pdf-Datei.

Der Druck des Ordners wird jetzt noch einen Monat in Anspruch nehmen. Im September werden wir 20 Ordner dann offiziell an die Verwaltung des Amtes übergeben können.

Fehlen Sie und Ihr Angebot im Kompass? Oder haben Sie andere Hinweise? Dann senden Sie uns am besten eine Mail an "seniorenkompass@gpgv-osl.de.

Praktikantenkompass - Filme zum Handling sind verfügbar

Der Praktikantenkompass und die Tafel sind wertvolle Hilfen, um Praktikant*innen in den Einrichtungen gut durch ihre Zeit zu begleiten. Um sicherzustellen, dass diese Instrumente richtig genutzt werden, hat der GPGV OSL e.V. Filme für die Praxisanleiter*innen und für die zukünftigen Praktikant*innen erstellen lassen. Diese zeigen, wie ein Praktikum durch die Einrichtung richtig vorbereitet, begleitet und zum Ende gebracht wird, indem u.a. die Tafel konsequent eingesetzt wird.

Sie haben Lust, sich die Filme anzusehen?

Dann folgen Sie diesem Link

Der GPGV OSL e.V. begrüßt Intensivpflege Lebenskraft als neuen Partner

In der Mitgliederversammlung am 8.6.23 stimmten unsere Partner für die Aufnahme der Intensivpflege Lebenskraft. Vor der Beschlussfassung stellte die Inhaberin Frau Oswald ihren Dienst vor. In drei Appartements bietet sie seit 2022 im IFA-Park in Großräschen beatmungspflichtigen Patienten eine Versorgung in einem häuslichen Umfeld an. Zusammen mit ihrem Team legt Frau Oswald großen Wert auf eine familiäre Atmosphäre und bindet auch die Angehörigen mit ihren Ideen ein. Ihre Wertegrundsätze sind beispielsweise Menschlichkeit, Leidenschaft, Verantwortungsbewusstsein und Transparenz.

 

 

 

Bild: Die Vorsitzende des GPGV OSL e.V. Michelle Käfke überreicht Eva Oswald, Inhaberin der Intensivpflege Lebenskraft das Leitbild.

Neue Büroräume offiziell vorgestellt

Am 23. Mai haben wir nun auch offiziell unsere Pforten in der Passage in der Fischreiherstr. eröffnet. Letzter großer Akt in der Vorbereitung war die Gestaltung unserer Schaufensterscheiben, so dass auch zukünftig Aktuelles aus Region in einem schönen Rahmen präsentiert werden kann.

Einen ganz lieben Dank senden wir an unsere Partner, die uns mit kleinen Präsenten ausgestattet haben, die wir Besucher*innen weitergeben konnten aber auch der KWG und der AOK, die uns Stehtischen, Pavillon und Glücksrad bereitgestellt und damit auch zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Wir freuen uns auch über die Gäste, die wir an diesem Tag begrüßen durften.   

Bürgerforum zum Thema Pflegestrukturplanung

Am 09. Mai fand im großen Sitzungssaal ein Bürgerforum zum Thema Pflegestrukturplanung statt. Nachdem bereits die Pflegeeinrichtungen des Landkreises, die Verwaltungen der Kommunen und die Bürger*innen über 65 (Stichprobe) zum Ist-Stand befragt wurden, kam es gestern zum direkten Austausch mit interessierten Bürger*innen. Dabei standen die drei Schwerpunkte Wohnen im Alter, Pflege sowie Beratung und alltagsunterstützende Angebote im Vordergrund. Die Teilnehmenden konnten sich diesen Punkten zuordnen, sich darüber in den Gruppen austauschen. Anschließend wurden die Ergebnisse präsentiert und im Ideenbaum Visionen und konkrete Vorschlage gesammelt.

Letztendlich wurden im Bürgerforum keine großen Neuigkeiten verkündet sondern eher Bekanntes zusammengetragen. Das Hamburger Institut ALP, welches vom Landkreis mit der Pflegestrukturplanung beauftragt wurde, plant, im Herbst mit seiner Arbeit fertig zu sein und seine Ergebnisse im Ausschuss für Gesundheit und Soziales des Landkreises zu präsentieren. Dann soll auch ein Endbericht ins Netz gestellt werden. Das ist zu begrüßen und gleichzeitig zu hoffen, dass aus diesen Ergebnissen Konzepte entwickelt und umgesetzt werden, die uns bei wichtigen Fragen der zukünftigen pflegerischen Versorgung begleiten:

  • Vorhalten eines bedarfsgerechten Angebotes an professionellen Pflege- und Unterstützungsangebotes für Menschen mit Pflegebedarf, dabei ist zu berücksichtigen, dass es nicht nur den "klassischen älteren Pflegebedürftigen" gibt, sondern Menschen, die altersbedingt oder z.B. wegen einer speziellen Grunderkrankung besondere Angebote benötigen - sollte ein solches Angebot aus diversen Gründen nicht wohnortnah möglich sein, so braucht es jedoch zumindest im Bundesland ein Konzept, wie man allen Menschen ein entsprechendes Angebot machen kann
  • Pflege reiht sich ein in ein Gesamtkonzept gesundheitlicher Versorgung aus Medizin und therapeutischen Angeboten, welches ebenfalls bedarfsgerecht sein sollte aber auch eines Kostenträgersystems, welches in seinen Verfahrenswegen kundengerecht gestaltet sein sollte
  • Pflege ist ein Mosaikstein im Lebensbild, dessen Gesamtheit vor allem bei Hilfebedürftigkeit von weiteren Facetten wie Quartiersmanagement - in Verbindung mit der Schaffung von Orten der Begegnung aber auch Sicherstellung von Mobilität oder barrierearme/-freie Umwelt sowie soziale Einbindung gestaltet wird
  • Pflege und Gesundheit sollte "salonfähig" sein, sprich, wir brauchen eine gesellschaftliche Strategie, dass Werte des Füreinanders wieder gestärkt werden, damit Berufe, die sozial sind wieder attraktiv werden, damit Angebote, die Hilfebedürftigkeit symbolisieren, ohne Vorbehalt in Anspruch genommen werden
  • es sollte darüber nachgedacht werden, wie Hilfsangebote bekannt gemacht werden können aber vielleicht auch, wie diese Angebote noch stärker auf die individuelle Lebenssituation der Kunden zugeschnitten werden können  (z.B. Inanspruchnahmezeiten für Tagespflegen)

Es bleibt spannend...